BERICHTE

Cape Epic 2026


Dieses Jahr startete mit einem besonderen Ereignis. Zusammen mit meiner Schwester Deborah, haben wir uns das legendäre Cape Epic in Südafrika zum Ziel gesetzt. Das härteste und grösste Mountainbike-Etappenrennen, das es gibt. Insgesamt galt es 700km und rund 16`000 Höhenmeter in acht Tagen zu absolvieren. Als gemischtes Team, starteten wir in der Mixed-Kategorie.

Nachdem wir beide am 8.März noch beim Engadin Skimarathon am Start standen, 
ging es noch am selben Abend mit dem Flieger nach Kapstadt. 

Nach einer Woche Akklimatisierung und auskundschaften der Gegend, ging es am 15.März mit dem Prolog, im Weingut Meerendal los. Bereits im Vorfeld, liess der Blick auf die Startliste erahnen, dass in diesem Jahr die Mixed-Kategorie äusserst stark, mit Olympiasiegerin Jenny Rissveds und mehreren Weltmeister-innen, besetzt war.

Wir konnten uns gut im vorderen Teil des Feldes positionieren, wenn auch die angestrebten Podestplätze ausser Reichweite lagen. Wir wussten aber, 
die Woche wird noch lange dauern. 

Im Verlauf der Woche gelang es uns auch, kontinuierlich ein paar Plätze gutzumachen und wir steuerten Richtung Top5. 

Am Freitag, dem sechsten Tag stand die Königsetappe an, mit 134km und 2700Höhenmetern eine echte Challenge, zumal auch das Wetter sich nicht von der besten Seite zeigte. Leider erwischte es auch uns und Deborah musste nach rund 50km des Tages entkräftet denn Entscheid fällen, dass für sie das Rennen beendet ist. 
Ein harter Entscheid, der auch mit sich brachte, dass ich ab sofort nur noch ausser Konkurrenz weiter fahren kann. 

Somit stand ich für die letzten zwei Tage als Individualfahrer am Start und versuchte, wenigstens noch die Strecke zu absolvieren, möglichst die Strecke zu geniessen und nochmals einen bestmöglichen Trainingsreiz zu generieren. 

Nach etwas über 36 Stunden Fahrzeit, habe ich das Cape Epic offiziell beendet. 

Nach einer Woche Erholung, nahm ich wieder das Training auf und bereite mich auf die Hauptsaison mit den Eintagesrennen.  Los geht es am 8. Mai auf der Insel Elba


Heim Marathon WM


 

Am vergangenen Samstag stand mit dem Weltmeisterschaftsrennen das grosse Highlight dieser Saison auf dem Plan. Die vergangenen 6 Wochen, standen komplett im Zeichen dieses Rennens und ich habe mich so gut wie möglich Vorbereitet. Ich fühlte mich sehr gut im Vorfeld und war bereit für dieses spezielle Rennen.

Zum einen, da die WM dieses Jahr in der Schweiz stattfand und zum andern, dass die Strecke mit 125km und über 5000 Höhenmetern eine grosse Herausforderung an sich ist.


Früh morgens um 6:40 Uhr fiel der Startschuss in Verbier und es ging sogleich in den ersten Aufstieg. Ich wollte mich nicht von den anderen beirren lassen und von Anfang an mein Tempo anschlagen. In den ersten drei Rennstunden gelang mir dies auch sehr gut. Nach rund 60km und noch bevor der Grossteil der Höhenmeter anstand, musst ich aber plötzlich feststellen, dass meine Energie stark nachlässt. Somit war ich gezwungen, mein Tempo drastisch verringern. In der folge lag mein Fokus dann nur noch darauf, irgendwie das Ziel in Grimentz zu erreichen. Ganz zum Schluss, ging es dann noch auf den höchsten Punkt, auf knapp 2800m.ü.m. Das besondere dabei, die letzten 300Höhenmeter sind für alle nur noch zu Fuss passierbar. Nach über 7,5 stündigen  Kampf erreichte ich dann schliesslich das Ziel auf dem 82. Platz. 

 

Leider einen schlechten Tag eingezogen, doch ich weiss, dass meine Form für mehr reicht und ich bin Motiviert, dies in den verbleibenden Rennen zu beweisen.



Hero Dolomites


Am 14. Juni stand mit dem Hero Dolomites das prestigeträchtigste und einer der härtesten MTB Marathon auf dem Programm. Die Hero Worldseries, seit diesem Jahr auch Veranstalter des MTB Marathon Weltcup. Nach dem verpatzen Rennen zwei Wochen zuvor in Andorra, war ich auf Wiedergutmachung Kurs, als ich damals bereits nach 3km mit Defekt am Streckenrand stand. 

Die harte und steile Strecke um den Sasslong führt über 85km und fast 4000 Höhenmeter. 

Der Startschuss fiel bereits früh morgens um 7:20 bei bereits sehr milden Temperaturen nahe den 20 Grad. 

Durch die Erfahrung, dieses Rennen bereits dreimal absolviert zu haben, war mein Plan von beginn an, verhalten zu starten. Diesen Plan konnte ich über die ersten zwei Anstiege auch gut einhalten. Nach etwa zwei Stunden Renndauer, im dritten und steilsten Anstieg, kam ich aber stark von der Rolle. Ich musste viele Anstiege hochlaufen, da ich nicht genügend Traktion generieren konnte. Zudem wurde es nun richtig heiss. Ich habe mehr als eine Stunde gebraucht, um mich nach der Verpflegungszone oben am Pass wieder zu Sammeln. 

Glücklicherweise konnte ich mich auf den verbleibenden 40km ins Ziel nochmals fangen und das Rennen noch einigermassen solide zu Ende fahren. 

Nach knapp sechs Stunden erreichte ich dann das Ziel und konnte mir immerhin noch einige UCI-Punkte notieren lassen. 

Nun steht eine etwas längere Rennpause an, bevor es dann am 13. Juli in Chateau-d`Oex mit der Schweizermeisterschaft weitergeht.



Capoliveri Legend Cup & Jura Bike Marathon


Nach dem ersten Renneinsatz auf Sardinien, ging es am 10. Mai mit dem ersten MTB Rennen los. Wiederrum in Italien, auf der benachbarten Insel Elba. Der Capoliveri Legend Cup ist ein Klassiker der Marathonszene und gehört dieses Jahr zur neugeschaffenen UCI Hero Marathon World Series. 

Das die Insel und das Rennen einen ausgezeichneten Ruf geniesst, bestätigte sich beim Blick auf die Startliste, die mit über 150 Fahrern gefüllt war. 

Nachdem ich die Tage nach Sardinien, gesundheitlich etwas angeschlagen war, musste ich die Tage zuvor etwas ruhiger angehen. Nichtsdestotrotz fühlte ich mich bereit zum Rennenfahren.

Die Startphase war enorm schnell und jeder fuhr nahe an seinem Limit, denn bereits nach etwa 10' kam die erste enge Passage, in der es zu grösseren Staus kam. Etwas angeschlagen, konnte ich dieses Tempo nicht ganz mitgehen und musste mich weiter hinten einreihen und damit auch länger anstehen. Nach rund 50` fand ich dann aber allmählich ins Rennen und konnte einen guten Rhythmus anschlagen. Mit dieser Steigerung gelang es mir noch viele Plätze gutzumachen. Der Blick auf die Zwischenzeiten, vor allem der zweiten Rennhälfte, zeigt mir immerhin was mit der aktuellen Form möglich wäre. Denn mit dem 89. Platz am Ende kann ich mich definitiv nicht zufrieden geben.

Bereits eine Woche später, stand ich wieder am Start des Jura Bike Marathon. Diesmal gelang mir der Start deutlich besser und ich konnte mich am Ende der ersten grossen Gruppe halten. Im verlaufe des langen Anstieges, fuhr ich von Beginn an mein Tempo. Gegen Ende dieses, bekundete ich zunehmend Probleme mit der Kälte. Mir war ungewöhnlich kalt und hatte Mühe mit der Atmung. Diese Probleme zogen sich hin, bis nach etwas mehr als zwei Stunden. Dadurch gelang es mir im letzten langen Anstieg noch wieder Plätze gutzumachen. In der folgenden Anfahrt verpasste ich leider einen Abzweiger und fand nur über Umweg wieder zurück auf die Strecke. Dieses Missgeschick kostete mich sicher 4min. Somit ist dieses Rennen leider nicht wirklich zählbar. 

Schade sind diese beiden Rennen nicht so ganz nach meinem Wunsch verlaufen. Die Ansätze sind aber gut und stimmen mich positiv. Weiter geht es Am 1.Juni mit dem zweiten World Series Rennen in Andorra.



Saisonauftakt auf Sardinien

Ende April startete ich auf Sardinien mit dem Ersten Renneinsatz in die neue Saison.

Nach einem langen Winter zu Hause ist nun endlich wieder die Rennsaison angebrochen. Nach einem sehr produktiven Winter, den ich mehrheitlich auf dem Rad draussen und auf den Langlaufskiern verbracht habe. 

Ebenfalls neu war für mich, dass ich an einem Gravel-Rennen Teilnahm. Hauptsächlich war aber mein Ziel, vor den ersten wichtigen MTB Rennen bereits einen Wettkampf in den Beinen zu haben. Denn die Intensität in einem Rennen ist immer nochmal eine andere. Genau das bekam ich auch schon kurz nach dem Start zu spüren. Obwohl das Starterfeld doch ziemlich überschaubar war, war die Qualität sehr Hoch, wie es von einem Worldseries Event zu erwarten ist.

Nach etwa 20min konnten sich die stärksten drei Fahrer absetzten. Dahinter formierten wir uns als Verfolgergruppe. Nach eineinhalb Stunden, im steilsten und längsten Anstieg der Runde zerfiel diese in Kleinteile. Ich war fortan auf mich alleingestellt, was auf dem schnellen und windigen Parcours sicher nicht optimal war. Zum Schluss hin konnte ich mich wieder etwas fangen und kam auf dem neunten Platz ins Ziel. Für die 117km und 1700 Höhenmeter benötigte ich rund 3h45min.

Nun geht es bereits mit dem ersten Marathon Worldseries weiter. Am 10.Mai auf Elba.


Jahresrückblick 2024


Das Jahr 2024 startete für mich mit denkbar schlechten Neuigkeiten. Bereits vor Silvester verspürte ich Schmerzen im rechten Bein und konnte dieses nicht mehr belasten. 
Am 3. Januar unternahm ich dann einen ärztlichen Untersuch, Diagnose: Stressfraktur im rechten Oberschenkelhals. 
Die folgenden Wochen hiess es für mich deshalb erst einmal ruhen und genesen. 
Nach rund vier Wochen konnte ich dann wieder mit leichtem Radtraining beginnen. 
Glücklicherweise verlief die Rehabilitation ohne grosse Probleme. 
Mit einigen Wochen Verspätung, konnte ich dann Ende Mai wieder ins 
Renngeschehen eingreifen. 
Ab Juni kam ich dann auch immer besser in Schwung, 
was die Rennperformance anbelangt. 
Zum Jahreshighlight ging es dann im September in die USA zur WM 
und dem letzten Weltcup. 
Trotz diesen Umständen konnte ich vor allem im Verlauf des Jahres mein Leistungsvermögen kontinuierlich steigern. Mit diesem Verlauf und dem 25. Platz im abschliessenden Weltcup Rennen, und dem 32. Platz in der Weltcup Gesamtwertung, kann ich doch auf eine positive, zweite Saisonhälfte zurückschauen. 
Mittlerweile laufen auch bereits wieder die Vorbereitungen für die kommende Saison 2025 wo ich diesen Trend weiterziehen möchte. 



Saisonabschluss in Übersee


Zum Saisonabschluss stand dieses Jahr ein ganz besonderes Highlight auf dem Programm. Mitte September ging es auf eine grosse, rund dreiwöchige Reise in die Vereinigten Staaten. Am 22. September wurde in Snowshoe (West Virginia) die Weltmeisterschaft im MTB Marathon ausgetragen. Nur gerade eine Woche später stand in Lake Placid (NewYork) das letzte Worldseries Rennen der Saison auf dem Kalender. Das Rennen in Lake Placid war für mich auch gleichzeitig das letzte Rennen dieser Saison. 
 
Aufgrund der langen Reise und der Zeitverschiebung reisten wir bereits eine Woche vor dem Rennen an und hatten somit auch genug Zeit uns zu orientieren und die Strecke anschauen. Dies stellte sich vor Ort als gar nicht so einfach dar, denn die Gegebenheiten, mit endlosen Wäldern und ohne Mobilnetz Verbindung stellte uns vor unbekannte Herausforderungen. Die erste Hälfte der Strecke führte dann auch mehrheitlich über natürliche, schmale Wanderwege. 
Ein Blick auf die Startliste liess vermuten, dass die Startphase extrem schnell werden wird. Denn viele der besten XC-Fahrer waren ebenfalls darauf zu lesen. Dies trat dann auch so ein, denn auf den folgenden Abschnitten war ein überholen fast unmöglich. Leider gelang mir aber genau dies nicht optimal und ich musste mich weiter hinten als gewollt einreihen. So waren dann auch die ersten zwei Rennstunden für mich ein wenig Unterfordernd. Auf der zweiten Hälfte war dann die Strecke offener und schneller. Hier gelang es mir dann mit einer kleinen Gruppe zusammen, das Tempo zu erhöhen und noch einige Plätze gutmachen. Nach fünf Stunden erreichte ich die Ziellinie auf dem 57.Platz. 
Am Tag danach, packten wir unser ganzes Gepäck und fuhren rund 12 Stunden Richtung Norden. Im Olympiaort von 1932 und 1980 stand unsere letzte Station der Marathon World Series  an. Diesmal galt es einen Rundkurs von 33km, dreimal zu absolvieren. Die Strecke fand im Gegensatz  zur WM auf kompaktem Raum, mehrheitlich auf Langlaufloipen statt. 
Diesmal gelang mir der Start besser und ich konnte mich in einer Verfolgergruppe festsetzen. Auf dieser relativ schnellen Strecke von grossem Vorteil. In dieser verbrachte ich die ersten zwei Runden. Zu beginn der letzten Runde konnte ich mich von dieser Absetzen. Das Rennen beendete ich schlussendlich auf dem 25.Platz. Mit diesem Resultat konnte ich mich ebenfalls in der Gesamtwertung auf den 31. Platz verbessern. 
Zum Abschluss dieser Reisen verbrachten wir noch vier Tage in New York City, wo ich in die Off-Season startete. Nun heisst es für zwei Wochen, Füsse hoch und sich von den Anstrengungen dieses Jahres zu erholen.

Nationalpark Marathon Scuol

Aus einem dreiwöchigen Trainingslager im Engadin, bestritt ich zum Abschluss, am vergangenen Samstag den Klassiker rund um den schweizerischen Nationalpark mit Start und Ziel in Scuol. Diese Strecke führt über insgesamt 140km und 3900 Höhenmetern. 
Bereits am frühen morgen, waren die Temperaturen schon vergleichsmässig hoch und es erwartete uns ein spätsommerlicher Tag. Um 7:15 Uhr fiel dann der Startschuss. Gleich zu Beginn ging es in den längsten Anstieg des Tages, Richtung S-charl und anschliessend ins Münstertal nach Fuldera. Das Tempo war zu Beginn sehr kontrolliert und es wollte noch niemand so richtig attackieren. In einer relativ grosse Gruppe von ca. 20 Fahrern konnten wir uns trotzdem vom Rest des Feldes lösen. Nach etwa 1,5 Rennstunden passierten wir Fuldera. Im anschliessenden Aufstieg Richtung Val Mora musste ich dann aber die Gruppe als erster ziehen lassen, konnte sie aber noch relativ lange auf Sichtdistanz halten. Trotzdem war es fortan ein einsames Rennen für mich. Es gelang mir auf der restlichen Strecke nur schleppend die vor mir liegenden Fahrer wieder einzuholen. Durchs Val Mora ging es dann über die Grenze ins Italienische Livigno. Danach stand der berüchtigte Chaschuna Pass, mit 2700m.ü.m höchste Punkt, auf dem Programm. In diesem versuchte ich konsequent mein eigenes Tempo zu fahren, da ich wusste, dass diese langen und steilen Anstiege nicht meine Stärke sind. In der darauffolgenden Abfahrt gelang es mir aber wieder schnell mein Tritt zu finden. Von S-Chanf, folgte der letzte „tendenziell“ abfallende Abschnitt zurück nach Scuol. Nach 6h20 erreichte ich dann die Ziellinie auf Platz 13. Mit dem Rennen bin ich soweit zufrieden, da ich es auch als letzte lange Trainingseinheit dieses Blockes nutzen wollte und bestimmt nicht mit voller Frische am Start war. 
Nun steht in den nächsten Tagen noch der letzte Feinschliff an, bevor es Mitte September in die USA geht. dort werde ich am 21.September in Snowshoe die Weltmeisterschaft bestreitet. Eine Woche später steht dann ebenfalls in den Staaten, der letzte Worldcup in Lake Placid auf dem Programm.

Raid Evolenard


Für mein drittes Rennen in diesem Jahr, ging es diesmal ins Wallis. Genauer ins Val d`Heremence, bei Sitten. Am Sonntag starteten wir in Evolene auf eine gut 62km lange Runde mit 2700 Höhenmetern. Der Raid Evolenard zählt mittlerweile zu den Klassikern im Schweizer Rennkalender und so waren dann auch die Schweizer Fahrer sehr gut und fast vollzählig vertreten. Nach den ersten zwei Rennen, habe ich die Woche dazwischen genutzt, im Training weiter an meinen Schwächen zu arbeiten. 
Im Rennen selber ging es gleich von Beginn an zur Sache und das Tempo war von Anfang an hoch. Ich fand mich relativ schnell in meinem Eigenen Tempo wieder und fühlte mich ganz gut. 
Nach einigen Minuten, begann ich dann bereits die ersten Fahrer ein- und überholen. In den Folgenden Anstiegen konnte ich mein Tempo durchziehen und so reichte es am Schluss zum 13. Rang. 
Mit diesem Rennen und vor allem mit dem Gefühl, dass ich während dem Rennen verspürte, bin ich zufrieden und weiss, dass ich auf dem richtigen Weg bin. 
Nun stehen zwei Wochen mit weiterem Training an, um mich auf den zweiten Worldcup der Saison vorzubereiten, welcher ende Juni in Megeve (FRA) stattfindet.

Saisonabschluss in Frankreich

Am ersten Oktober wurde in Ornans (FRA) das Saisonfinale so richtig lanciert. Nach dem extrem schlammigen Rennen im letzten Jahr hier, präsentierten sich die Verhältnisse dieses Jahr komplett anders. Der Untergrund war trocken und entsprechend schnell zu fahren. 
Der Start ins Rennen wurde sehr schnell ausgefahren und bereits am ersten Anstieg zerriss sich das Teilnehmerfeld. Mir gelang ein solider Start, was normalerweise eher meine schwäche ist. Nach der ersten Schlaufe fand ich immer besser ins Rennen und konnte mich nach vorne Arbeiten. Bei Rennhälfte fühlte ich mich immer noch sehr gut und meine Aufholjagd ging weiter. 
Kurz darauf fing ich mir einen Platten Hinterreifen ein, dabei schlitze ich mir den Reifen so stark auf, dass dieser nicht mehr zu reparieren war. Damit war das Rennen natürlich gelaufen und ich war gezwungen, mein Rad bis zur nächsten Techzone zu schieben. Mit über 30min Zeitverlust erreichte ich diese und konnte mein Hinterrad auswechseln lassen. Nach dieser Zwangspause nahm ich die letzten 30 Kilometer in Angriff. Trotz längerem Fussmarsch konnte ich noch ein ziemlich gutes Tempo zu Ende fahren. Schliesslich erreichte ich nach 5:15h Fahrzeit das Ziel auf dem 49. Platz. 
 
Nur gerade fünf Tage später, startete ich dann beim legendären Roc d`azur. Dieser Start war ziemlich spontan entschieden. Beim wohl grössten Mountainbike Festival in Europa waren wiederum tausende Teilnehmer am Start. Die Strecke an der Cote d`azur führt über schwierige 92 Kilometer. Eine technisch anspruchsvolle Runde die mir definitiv zu gute kommt. Zu Beginn verspürte ich eine gewisse Müdigkeit und vor allem das Hohe Tempo in der Startphase bereitete mir Mühe. Nach etwa einer Stunde fand ich immer besser ins Rennen und startete wieder einmal eine Aufholjagd. Diese führte mich noch bis auf Platz 45 nach vorne. 
Nun ist bereits wieder eine Saison vorbei und es gilt nun auch das Rad zur Seite zu stellen und sich von den Strapazen zu erholen, bevor das Wintertraining wieder startet.


Saisonabschluss in Frankreich

Am ersten Oktober wurde in Ornans (FRA) das Saisonfinale so richtig lanciert. Nach dem extrem schlammigen Rennen im letzten Jahr hier, präsentierten sich die Verhältnisse dieses Jahr komplett anders. Der Untergrund war trocken und entsprechend schnell zu fahren. 
Der Start ins Rennen wurde sehr schnell ausgefahren und bereits am ersten Anstieg zerriss sich das Teilnehmerfeld. Mir gelang ein solider Start, was normalerweise eher meine schwäche ist. Nach der ersten Schlaufe fand ich immer besser ins Rennen und konnte mich nach vorne Arbeiten. Bei Rennhälfte fühlte ich mich immer noch sehr gut und meine Aufholjagd ging weiter. 
Kurz darauf fing ich mir einen Platten Hinterreifen ein, dabei schlitze ich mir den Reifen so stark auf, dass dieser nicht mehr zu reparieren war. Damit war das Rennen natürlich gelaufen und ich war gezwungen, mein Rad bis zur nächsten Techzone zu schieben. Mit über 30min Zeitverlust erreichte ich diese und konnte mein Hinterrad auswechseln lassen. Nach dieser Zwangspause nahm ich die letzten 30 Kilometer in Angriff. Trotz längerem Fussmarsch konnte ich noch ein ziemlich gutes Tempo zu Ende fahren. Schliesslich erreichte ich nach 5:15h Fahrzeit das Ziel auf dem 49. Platz. 
 
Nur gerade fünf Tage später, startete ich dann beim legendären Roc d`azur. Dieser Start war ziemlich spontan entschieden. Beim wohl grössten Mountainbike Festival in Europa waren wiederum tausende Teilnehmer am Start. Die Strecke an der Cote d`azur führt über schwierige 92 Kilometer. Eine technisch anspruchsvolle Runde die mir definitiv zu gute kommt. Zu Beginn verspürte ich eine gewisse Müdigkeit und vor allem das Hohe Tempo in der Startphase bereitete mir Mühe. Nach etwa einer Stunde fand ich immer besser ins Rennen und startete wieder einmal eine Aufholjagd. Diese führte mich noch bis auf Platz 45 nach vorne. 
Nun ist bereits wieder eine Saison vorbei und es gilt nun auch das Rad zur Seite zu stellen und sich von den Strapazen zu erholen, bevor das Wintertraining wieder startet.


UCI MTB Worldseries Nove Mesto na Morave (CZE)

Am Sontag, dem 26.Mai stand auf meinem Rennkalender ein ganz grosses Highlight an. Im tschechischen Nove Mesto war der Start, zur diesjährigen Marathon Worldseries. Ich habe dieses Rennen bereits im letzten Jahr bestritten und entsprechend wusste ich, was auf mich zukommen wird. Zudem war dieses Datum auch ein fixer Punkt, den ich während meiner Rehabilitation immer wieder zum Ziel gesetzt habe, dort am Start zu stehen. 
Zu bewältigen galt es zwei Runden à 60km und 1300 Höhenmetern. Durch das kompakte Strecken Layout war es mir möglich, in den Tagen zuvor alles bestmöglich zu besichtigen. 
Beim Start ging es dann wie gewohnt von Beginn an zur Sache, doch ich konnte mich über den ersten Anstieg in der Gruppe halten ohne volle Belastung. Somit war ein kleines Zwischenziel erreicht. Den bei solch einem, eher flacheren und dadurch schnellen Rennen, ist es von grossem Vorteil, wenn man sich in einer Gruppe aufhalten kann. Nachdem es aber dann zum ersten mal in den Wald ging und die Strecke dadurch enger wurde, musste ich die erste Gruppe gehen lassen und da zu dieser Stelle auch niemand mehr hinter mir war, war ich also doch auf mich allein gestellt. Nichts desto trotz, fuhr ich mein Tempo fort und begann langsam die ersten Fahrer vor mir zu überholen. 
Doch nach etwas über drei Rennstunden, nach beginn der zweiten Runde, musste ich für meinen Effort Tribut zollen und konnte meinen Rhythmus nicht mehr weiterführen. Da das Feld aber schon so auseinander gezogen war, verlor ich immerhin keine Positionen. Schlussendlich beendete ich nach rund 5h20min das Rennen auf Platz 59. 
Auch wenn das Rennen nicht wirklich als Erfolg gezählt werden kann, war es trotzdem ein weiterer Wichtiger Schritt auf dem Weg zurück.

Jura Bike Marathon


Vergangenen Sonntag ging für mich nach über 7 monatiger Pause wieder die Rennsaison los. 
Nachdem ich mitten im Winter durch die Verletzung am Oberschenkel eine Trainingspause einlegen musste, konnte ich in den vergangenen Wochen mein Training sukzessive steigern und mir ein gutes Gefühl einholen. 
Ich entschied mich, nur kurzfristig aufs Rennen anzureisen, ohne weiteres Training vor Ort auf der Strecke, denn mir ging es vor allem darum, wieder in den Rennrhythmus zu kommen. 
Also stand ich am Sonntagmorgen am Start, ohne genau zu Wissen, was mich erwarten wird. Der Start ins Rennen gelang mir gut und ich konnte ohne übermässige Belastung den ersten Anstieg mithalten. Als wir dann zum ersten mal die Asphaltierte Strasse verliessen, spürte ich zum ersten mal, wie Tief und klebrig sich der Untergrund präsentierte. So allmählich musste ich feststellen, dass ich trotz solider Leistung nicht mithalten konnte. Nach knapp viereinhalb Stunden und 68km mit 2800 Höhenmetern erreichte ich schliesslich das Ziel. Wenn auch das Resultat noch nicht dem entspricht, was ich mir vornehme, war es gut nur schon wieder einmal eine Startnummer am Lenker zu haben und einige Erkenntnisse mitzunehmen. Denn diese gilt es nun schon bereits kommenden Sonntag umzusetzen. Da steht dann der erste Weltcup an, im tschechischen Nove Mesto na Morave. 

Saisonvorbereitung

Anfangs November habe ich Klassischerweise mit der Vorbereitung auf die neue Saison begonnen. Nach einigen Einheiten um wieder in den Trainingsrhythmus zu finden, kam dann wieder strukturiertes Training von meinem Trainer dazu. Anfangs Dezember begab ich mich für einige Tage ins Tessin, wo ich das erste mal auch wieder mehr Volumen trainiert habe und merkte wie ich auf Weihnachten hin, es wieder aufwärts ging mit meiner Fitness. 
Die Feiertage nutzte ich dann, für einen knapp dreiwöchigen Trainingsblock im winterlichen Engadin. Bei besten Verhältnissen, absolvierte ich viele Stunden auf den Langlaufski`s und auf  der Rolle. Daneben genoss ich auch die Zeit mit meiner Familie. 
Ende des Jahres verspürte ich dann zunehmende Schmerzen im rechten Oberschenkel. 
Nach einigen Tagen ruhe wurde es allerdings nicht besser und so liess ich mich in der Klinik Gut untersuchen. Schnell war dann die Diagnose da, Stressfraktur im rechten Oberschenkel und mind. 4 Wochen Entlastung. 
Zwar konnte ich alsbald mit Physiotherapie starten, doch warf diese Verletzung meine ganze Vorbereitung über den Haufen. Nun bin ich seit rund drei Wochen wieder im Training und kann mich soweit auch wieder normal Belasten. Langsam verspüre ich auch wieder ein anständiges Level an Fitness, doch braucht es natürlich noch viel, bis ich mich wieder in einer Konkurrenzfähigen Verfassung befinde. Aktuell rechne ich mit einem Saisonstart Mitte Mai.